Helge Hensel – Künstlervita

Helge Hensel, in Frankfurt am Main geboren, zeigt bereits als Jugendlicher großes Interesse an Malerei und Bildhauerei. Als Ihm ein Freund einen Kasten mit Ölfarben schenkt kommt er erstmals zur Ölmalerei.

Spielerisch zunächst, aber ambitioniert, experimentiert Hensel, der wenig später seine Schulausbildung wegen einer schweren Erkrankung abbrechen muß, fortan mit der Malerei in Öl.

Es kommen Kohle- und Bleistiftzeichnungen hinzu. Eine Übergangslösung - denn Hensel, der neben dem Impressionismus vor allem den Expressionismus und die Fauves als Stilrichtungen bevorzugt, fehlt in diesen Jahren nicht nur das Geld für Leinwand und Farben, sondern auch der geeignete Raum für die Ölmalerei.

 

Nach seiner Berufsausbildung wendet sich Hensel wieder verstärkt der Malerei zu. Im Selbststudium vertieft er seine technischen Kenntnisse und Fertigkeiten.

 

Die anfängliche realistische Malweise läßt er schnell hinter sich und findet zu einem stark expressionistischem Stil, bis hin zur Abstraktion, der besonders in der Sicherheit der Farbgebung überzeugt. Desweiteren fertigt er ausgewöhnliche Arbeiten in Mischtechnik an. Stoffe, Draht und Gips werden auf Holz aufgebracht und anschließend farbig überarbeitet. Erste Bildverkäufe bestärken Hensel in seinem Entschluß, freiberuflich als Kunstmaler tätig zu werden.

Im August 1991 war er mit dem Bild "Basar" auf der Freien Frankfurter Kunstausstellung vertreten; im Dezember gleichen Jahres waren ein Stilleben und ein Landschaftsbild in der Weihnachtsausstellung der Frankfurter Künstler im Römer zu sehen. Im Dezember 1993 / Januar 1994 nahm er an einer Gruppenausstellung der Frankfurter Malakademie im Bornheimer Bürgerhaus teil. Desweiteren war eine wechselnde Auswahl von Helge Hensels Arbeiten in den Arkaden neben dem Arabella Grand Hotel zu sehen, wo der Künstler von August 1991 bis Dezember 1994 eine Ausstellungsvitrine unterhielt. Von Oktober 1994 bis Dezember 1994 fand eine Einzelausstellung (Werkschau) in der Frankfurter Volksbank am Weißen Stein mir rund 60 Arbeiten (Öl auf Leinwand, Öl/Mischtechnik auf Holz und Acryl auf Holz und Papier) statt. Zahlreiche Ausstellungen folgten.